Ägyptenurlaub
8. - 14 Tag: Sharm el Sheikh

Als wir im Hotel ankamen, wurden wir freundlich begrüßt und bekamen unsere Zimmer zugewiesen. Vor dem Mittagessen wurden wir noch alle zusammengerufen, um in das Freizeitangebot eingeweiht zu werden. Das Angebot ist recht reichhaltig, man kann z.B. zum Schnorcheln mit dem Boot rausfahren, zum Berg Moses und zum Katharinen Kloster fahren, Tischtennis, Billard oder Volleyball spielen oder einen Ritt mit einem Kamel zu einem Beduinenlager unternehmen.
Zum Glück waren auch hier wieder alle Zimmer mit Klimaanlage. Eine kleine Terrasse mit einer Bank für zwei war auch vor jedem Zimmer vorhanden. Auf diese Bank setzten wir uns fast jedes mal, wenn wir das Zimmer verließen. Und wir waren nicht die Einzigen, die sich immer aufs Neue an diese drückende Hitze gewöhnen mußten. Man bewegte sich automatisch viel langsamer, um jede Art von Anstrengung zu vermeiden. Diese Phase dauerte ungefähr drei Tage, danach hatten wir uns dann alle einigermaßen eingelebt.
Irgendwann fuhren wir mit einem Sammeltaxi nach Sharm el Sheikh. Mein erster Eindruck war: Hier hat wohl einer beschlossen, da muß ein Ort sein und hat hier und da ein paar Häuser hingestellt. Auch hier überwiegen die Hotelbauten und der kleine Hafen ist voll mit Booten von den Tauchschulen. Nach ca. 1 - 2 Stunden Abnutzung der Schuhsohlen durch wirres Umherlaufen durch die Hotelanlagen beschlossen wir, daß wir nun alles gesehen hätten und diesen Ort nicht unbedingt wieder heimsuchen müßten.
Als wir am ersten Abend am Strand entlang spazieren gingen, sahen wir im Mondschein, wie die Fische manchmal aus dem Wasser sprangen. Irgendwie irritierte mich dieser Zustand zuerst, weil ich das an der Adria noch nicht beobachtet hatte. Am nächsten Tag holten wir uns von einer Tauchschule Flossen und Schnorchel und beschlossen, die Unterwasserwelt der näheren Umgebung zu erkunden.